Geschichtliche Entwicklung der MFI AFLENZ-LAND

 

Als Geburtsstunde der MFI AFLENZ-LAND kann der 6.Februar 1985 bezeichnet werden, obwohl schon viele Jahre davor Modellfliegerische Aktivitäten von ein paar Enthusiasten aus dem Raum Aflenz zu registrieren waren.

 

An diesem Tag trafen sich Franz Krenn, Josef Kammerhofer, Manfred Kammerhofer, Rudi Fürstner, Helmut Winterheller, Werner Purgaj und Wolfgang Leitner in einem Gasthaus in Jauring, wo die Anpachtung eines Grundstückes in Dörflach von Dr. Zöchling beschlossen wurde. Ich, Wolfgang Leitner, wurde damals zum Sprecher ernannt und in dieser Funktion bin ich bis heute tätig. Dieser Gruppe gehörten auch noch an, obwohl bei der Gründung abwesend, Hans Huber und Manfred Weizer.

 

Die damals 10 x 60 Meter Start- und Landepiste musste auch mit einer ebenfalls kleinen Zahl von Drachenfliegern geteilt werden. Bei den damals eingesetzten Modellflugzeugen, deckten diese 600 m² vollkommen unsere Bedürfnisse. Man war froh, einen Platz zu haben, wo man sich am Wochenende für ein paar Stunden einfand und mit kleinen Motormodellen herumzukurven. Die Segelflugmodelle, die durchschnittliche Spannweite betrug max. 2 Meter, wurden Anfangs vorwiegend mittels Hochstart oder Verbrennerhilfsmotor  in die Luft befördert. Erst ein paar Jahre später, wurden die Segler mittels Huckepack auf einem schon etwas kräftigeren Motormodell (15 – 20 cm³) auf Höhe gebracht. Diese Art des Aufstiegs war wohl für die Segler relativ stressfrei, stellte jedoch an den Huckepackpiloten hohe fliegerische Anforderungen. Schon wenig Wind machte des Gespann sowohl beim Start und Flug unstabil. Der F-Schlepp fand erst viel später bei uns seine Premiere. Elektroflug, obwohl schon im Fachhandel erhältlich, wurde bei uns zum damaligen Zeitpunkt noch nicht praktiziert. In den Sommermonaten  verbrachten die Segelflieger der MFI Aflenz-Land viele Stunden auf den Bergen, vorwiegend der Aflenzer Bürgeralm, um dort dem Hangflug zu fröhnen. Die Mitgliederzahl wuchs kontinuierlich und lag im Jahr 1993 bei beachtlichen 30 Personen. Im Jahr 1994 fand dann die erste Übersiedlung statt. Da es immer öfters zu Unstimmigkeiten wegen der Platzbenützung mit den Drachenfliegern kam, wurde im Einvernehmen mit den Grundbesitzern Krenn und Luckinger, unser Fluggelände etwas weiter südlich verlegt. Hier standen uns dann bereits 20 x 100 Meter Flugpiste zur Verfügung und mussten nicht mit den Drachenfliegern geteilt werden. Hier durften wir für weitere sechs Jahre verweilen. Die zunehmende Platz-Frequenz (auch an Wochentagen) und die steigende Zahl an Motormodellen, welche auch immer größer und stärker wurden, veranlassten einige Anrainer aus Dörflach und Jauring gegen uns aufzutreten. Schließlich mussten wir dann auf Wunsch des Bürgermeisters abermals übersiedeln. Nun sind wir südlich der Ortschaft Draiach auf einem weitläufigen, beinahe hindernisfreien, jedoch windanfälligen Gelände beheimatet. Die Familien Lenger und Pichler aus Draiach haben mit ihrer Bereitschaft zur Grundverpachtung unseren Fortbestand ermöglicht. Die Größe der Flugpiste liegt derzeit bei 15 x 120 Meter. Für Park- und Aufenthaltsraum stehen uns rund 8 x 60 Meter zur Verfügung.

 

Aktuell stehen wir derzeit bei 59 Mitgliedern. Der Entwicklungsfortschritt im Modellflug in diesen mehr als 20 Jahren hat natürlich auch innerhalb unserer Gruppe nicht halt gemacht. Derzeit prägen unzählige Elektroflugmodelle in den verschiedensten Varianten das Bild auf unserem Flugplatz. Großsegler bis 7 Meter Spannweite, Hubschrauber, Motormodelle (Ein- und Zweimotorig) vom Oldtimer bis hin zum Kriegsflugzeug, aber auch turbinenbetriebene Flugmodelle (Jet’s) mischen sich mitunter ins Geschehen.

 

Wolfgang Leitner

 

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